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Aktualisiert am : 13-Jun-2018

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Coca-Cola verstösst reihenweise gegen die Menschenrechte – in Haiti, Indonesien, Irland, den Philippinen und den Vereinigten Staaten

Die Menschenrechtsverletzungen häufen sich bei der Coca-Cola Company. Damit wird Coca-Cola zu einem Serientäter, was die Missachtung der Menschenrechte der Beschäftigten und Massnahmen zur Abstellung von Missbräuchen angeht. Das Recht aller Arbeitnehmer/innen, eine Gewerkschaft zu bilden, ihr beizutreten und sich von ihr bei Kollektivverhandlungen vertreten zu lassen, ist ein international anerkanntes grundlegendes Menschenrecht.

In Indonesien setzt der Coca-Cola-Abfüller Amatil seine lang andauernden Attacken auf die Rechte unabhängiger demokratischer Gewerkschaften fort (hier steht mehr).

In Haiti verweigert sein Abfüller La Brasserie de la Couronne den Beschäftigten nach wie vor systematisch das Recht, eine Gewerkschaft zu bilden und sich von ihr vertreten zu lassen (hier steht mehr auf Englisch)

In den Philippinen verstösst der Coca-Cola-Grossabfüller FEMSA mit der brutalen Vernichtung von Arbeitsplätzen gegen grundlegende Rechte. Massenentlassungen mit knapper Erklärung oder Rechtfertigung sind Hand in Hand gegangen mit der Weigerung, mit dem Bund der Coca-Cola-Gewerkschaften (FCCU), der die Mehrheit der Coca-Cola-Beschäftigten in diesem Land vertritt, sinnvolle Kollektivverhandlungen aufzunehmen (mehr Informationen finden sich hier auf Englisch).

In den USA engagierte die Coca-Cola Bottling Company of Northern New England ein teures Beratungsunternehmen, das öffentlich erklärt hat: "Wir vertraten das Management auf Mitarbeiterversammlungen mit dem Ziel, eine bestimmte Gruppe von Beschäftigten der Coca-Cola Bottling Company of Northern New England in Greenfield, Massachusetts, dazu zu überreden, keiner Gewerkschaft beizutreten".

Die IUL hat die Coca-Cola Company zwar wiederholt auf diese anhaltenden Rechteverletzungen hingewiesen, der Konzern hat aber nichts Konkretes unternommen, um die Missbräuche abzustellen. Dadurch, dass Coca-Cola seiner menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht systematisch nicht nachkommt, macht es sich mitschuldig an diesen Missbräuchen und wird damit selbst zu einem Rechteverletzer.

Die Missbräuche beschränken sich nicht auf das Abfüllsystem. In Irland hatte die Coca-Cola Company zuvor die unmittelbar in ihrem Besitz befindliche, stark gewerkschaftlich organisierte Konzentratfabrik (wo nach einem "Geheimrezept" der Syrup hergestellt wird) in Drogheda geschlossen, und sie hat kürzlich die Schliessung eines zweiten gewerkschaftlich organisierten Betriebs in Athy angekündigt, während sie sich weigert, mit der Gewerkschaft der verbleibenden Konzentratfabrik in Ballina zu verhandeln, wo ein Grossteil der Produktionsarbeiter/innen von der der IUL angeschlossenen SIPTU vertreten werden möchte.

VERWENDET BITTE DAS NACHFOLGENDE FORMULAR, um an die Coca-Cola Company EINE BOTSCHAFT ZU SCHICKEN mit der dringenden Aufforderung, zu handeln, um die zunehmenden Menschenrechtsverletzungen innerhalb des Coca-Cola-Systems abzustellen. Die Botschaft erscheint zuerst auf Englisch, dann auf Deutsch.

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To Mr. James Quincey, CEO, The Coca-Cola Company,
Cc Mr. Brent Wilton, Director, Global Workplace Rights, The Coca-Cola Company

Dear Mr Quincey,

I have been made aware of a number of ongoing human rights abuses that are currently ongoing within the Coca-Cola system. These are taking place in The Philippines, Indonesia, Haiti, Ireland and the USA. Coca-Cola seems to be unable to put into practice many of its fine words guaranteeing access to fundamental rights for its system workers' rights.

As the company CEO and the signatory to the Company's first stand-alone Human Rights Report I call on you to bring your full authority to bear to ensure that these abusive situations are remedied immediately.

Yours sincerely

**********
Übersetzung:

Herrn James Quincey, CEO, The Coca-Cola Company,
Cc Herr Brent Wilton, Direktor, Global Workplace Rights, The Coca-Cola Company

Sehr geehrter Herr Quincey,

mir ist zur Kenntnis gebracht worden, dass es derzeit innerhalb des Coca-Cola-Systems zu einer Reihe anhaltender Menschenrechtsverletzungen kommt. Diese finden in den Philippinen, Indonesien, Haiti, Irland und den USA statt. Coca-Cola scheint nicht in der Lage zu sein, vielen seiner schönen Worte, wonach den Beschäftigten seines Systems der Zugang zu den grundlegenden Rechten gewährleistet wird, Taten folgen zu lassen.

Als den Vorstandsvorsitzenden des Konzerns und Unterzeichner des ersten eigenständigen Menschenrechtsberichts des Konzerns fordere ich Sie auf, Ihre ganze Autorität geltend zu machen, um dafür zu sorgen, dass diese Missbräuche unverzüglich abgestellt werden.

Mit freundlichen Grüssen

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