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Aktualisiert am : 27-Mar-2017

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Von den gegen sie vorgebrachten Vorwürfen freigesprochene Gewerkschaftsführer bei IFFCO Egypt vor Wiederaufnahme des Verfahrens

Beschäftigte der IFFCO-Speiseölfabrik in Suez, Ägypten, kämpfen, um ihre Gewerkschaft gegen die Brutalität des Arbeitgebers und staatliche Represssion zu verteidigen. Die IFFCO-Beschäftigten kämpfen seit Jahren für eine unabhängige Gewerkschaft, und im Jahr 2012 gelang es ihnen, die IFFCO Egypt-Gewerkschaft registrieren zu lassen. Gegen Ende 2016 forderte die Gewerkschaft, wie üblich, eine Anpassung der Löhne zum Jahresende als Ausgleich für die galoppierende Inflation. Am 26. Dezember wurde den Beschäftigten mitgeteilt, dass Mittel bereitgestellt worden seien, dass der grösste Teil davon aber an das Management verteilt und daher für die Arbeiter und Arbeiterinnen nicht viel übrig bleiben würde. Die örtliche Betriebsleitung wies die Forderung der Gewerkschaft nach formellen Verhandlungen über die Verteilung der Lohnanpassung zurück, was die Gewerkschaft dazu veranlasste, eine friedliche Protestaktion durchzuführen und ihre Absicht anzukündigen, einen Streik zu organisieren. Am 29. Dezember führte die Polizei in den Wohnungen des Gewerkschaftsvorsitzenden und des Generalsekretärs sowie bei vier anderen Arbeitern Razzien durch, und am 3. Januar stürmte die Polizei die Fabrik und verhaftete 13 streikende Arbeiter. Am 29. Januar wurden alle Beschäftigten von einem Gericht in Suez vom Vorwurf der "Anstiftung" zu einem Streik freigesprochen, die Staatsanwaltschaft hat aber Berufung gegen die Entscheidung eingelegt, und das Verfahren gegen die Beschäftigten wird wieder aufgenommen. Fünfzehn IFFCO-Beschäftigten, darunter der Präsident und der Generalsekretär der Gewerkschaft, wird die Rückkehr zur Arbeit verwehrt, und die Gewerkschaftsmitglieder werden zum "Rücktritt" gedrängt.

Die IFFCO-Arbeiter/innen brauchen eure Unterstützung - VERWENDET DAS NACHFOLGENDE FORMULAR, UM EINE BOTSCHAFT AN IFFCO UND DEN ÄGYPTISCHEN PRÄSIDENTEN ZU SCHICKEN. Es ist dringender denn je, die Beschäftigten in Ägypten bei ihrem Kampf für die Wahrung der Möglichkeiten für eine unabhängige Organisierung zu unterstützen, für die sie im Zuge der demokratischen Proteste gekämpft haben, die zum Sturz Mubaraks führten.

IFFCO Egypt ist Teil der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen IFFCO-Unternehmensgruppe mit Produktionsstandorten in zehn Ländern. IFFCO ist im Besitz der riesigen indischen Allana Group, ein bedeutender transnationaler Hersteller von verarbeiteten Lebensmittelerzeugnissen.

Die Botschaft erscheint zuerst auf Englisch, dann auf Deutsch.